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| Was ist HIV? HIV steht für "Human Immunodeficiency Virus", was so viel heisst wie menschliches Immunschwäche-Virus. Dies ist das Virus, welches die Krankheit AIDS (Acqired ImmunoDeficiency Syndrome - Erworbenes Immunschwäche Syndron) hervorrufen kann. HI-Viren können ihren genetischen Code in das Erbgut der infizierten Person einbauen. Deshalb ist eine vollständige Entfernung des Viruses aus dem menschlichen Körper nicht möglich. Übertragung Die Übertragung des HI-Viruses geschieht meist über ungeschützten Geschlechtsverkehr (ohne Kondom). Andere Wege für das Virus, in den menschlichen Körper einzudringen sind frische, noch blutende Wunden und Schleimhäute, sowie leicht verletzliche Stellen der Außenhaut. Wenn man einer aktuen Ansteckungsgefahr ausgesetzt war, sollte man sofort den Arzt aufsuchen um gegebenenfalls eine Postexpositions-Prophylaxe (PEP) durchführen zu lassen. Dies muss innerhalb von 72 Stunden geschehen. Postexpositions-Prophylaxe (PEP) Die besten Ergebnisse einer PEP sind innerhalb von 2 Stunden nach dem Kontakt mit HIV zu erwarten. Die Therapie wird über einen Monat angewandt und besteht aus einer Kombination von mehreren Medikamenten. Diese Therapie ist jedoch verbunden mit mehreren Nebenwirkungen und ist recht teuer (über 1300,- €). Verlauf Die HIV Infektion bleibt oft unbemerkt und äußert sich durch grippeähnliche Beschwerden. Dies geschieht meist 3-6 Wochen nach der Ansteckung. In der folgenden, meist mehrjährigen Phase treten keine gravierenden körperlichen Symptome auf. Danach kommt es zu ersten Erkrankungen, die auf ein mittelschwer geschwächtes Immunsystem zurückzuführen sind. 8-10 Jahre nach der Erstinfektion kommt es zu einem schweren Immundefekt, welcher in der Regel zu AIDS führt. nach oben
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